Pastorale Leitung steht fest

07.10.2024 |

Für die 36 neuen Pfarreien und Kirchengemeinden der Erzdiözese Freiburg, die zum 1. Januar 2026 gebildet werden, stehen im Wesentlichen die Leitenden Referentinnen und Referenten sowie die Stellvertretenden Pfarrer fest – und damit weitere Leitungsfunktionen für die pastorale Arbeit.

Erzbischof Stephan Burger entschied über die Stellenvergaben unter breiter Beteiligung lokaler und diözesaner Gremien. Dazu zählen die Stellungnahmen von Ausschüssen der jeweiligen Pfarrgemeinderäte und Seelsorgeteams, der designierten Pfarrer, der Dekane sowie der Personalkommission.
 
Für die zukünftige Pfarrei Mosbach-Neckarelz wird Christopher Mrosk die Aufgabe als Leitender Referent übertragen. Pater Adam Wachnio wird Stellvertretender Pfarrer. Bereits im Januar war bekannt gegeben worden, dass Michael Gartner Leitender Pfarrer wird.

Christopher Mrosk wurde 1985 in Hoyerswerda in Sachsen geboren. Nach dem Abitur studierte er 3 Semester Betriebswirtschaftslehre, entschied sich dann aber für den kirchlichen Dienst. Von 2005 bis 2009 studierte er Religionspädagogik am kirchlichen Seminar in Freiburg. Anschließend absolvierte er sein Berufspraktisches Jahr in der Seelsorgeeinheit Mudau. Im September 2010 begann er seinen Dienst als Gemeindeassistent in der Seelsorgeeinheit Billigheim-Schefflenz, die heute Billigheim-Neudenau-Schefflenz heißt. Im Juli 2012 empfing er die bischöfliche Beauftragung für den kirchlichen Dienst als Gemeindereferent. Im Auftrag der Erzdiözese studierte er von 2016 bis 2018 berufsbegleitend Fundraising-Management und ist seither neben seinem Dienst als Gemeindereferent mit einem Teilauftrag als Fundraising-Berater im Ordinariat tätig. Christopher Mrosk ist verheiratet und lebt mit seiner Familie in Buchen. Zu seinem neuen Aufgabengebiet als Leitender Referent gehören beispielsweise die Leitung und Koordinierung pastoraler Prozesse, die Mitarbeit an der strategischen Weiterentwicklung der Pfarrei und die Steuerung der Pfarreiaktivitäten. Gleichzeitig wird er Dienstvorgesetzter von den nichtgeweihten Mitarbeitenden im pastoralen Dienst. 
 
Pater Adam Wachnio wurde 1983 in Otwock in Polen geboren. Nach dem Abitur trat er in die Ordensgemeinschaft der Missionare von der Heiligen Familie ein und studierte Philosophie und Theologie in Kazimierz Biskupi. Im Jahr 2010 empfing der die Priesterweihe. Im Jahr 2013 entschied er sich, für die Missionsarbeit seine Heimat zu verlassen und kam für den Sprachkurs nach Freiburg. Sein erster Einsatz in der Erzdiözese Freiburg führte ihn von Oktober 2014 bis Ende 2017 als Vikar in die Seelsorgeeinheit Billigheim-Neudenau-Schefflenz. Nach Stationen in den Seelsorgeeinheiten Kämpfelbachtal und Külsheim-Bronnbach kehrte er im Dezember 2022 wieder nach Billigheim zurück und übernahmen dort die Leitung der Seelsorgeeinheit. Mit der Bekanntgabe des Stellvertretenden Pfarrers ist je nach Größe der Pfarrei ebenfalls die Übertragung differenzierter Aufgaben mit einer spezifischen Verantwortung oder eine Abwesenheitsvertretung verbunden. Die Berufung des Stellvertretenden Pfarrers erfolgt für eine Amtsdauer von acht Jahren, in der Regel mit der Möglichkeit einer einmaligen Amtsverlängerung um weitere sechs Jahre. 
 
Sowohl die Stellen der Leitenden Referentinnen und Referenten als auch die der Stellvertretenden Pfarrer werden noch vor Bildung der neuen Pfarreien am 1. Januar 2026 – in der Regel bis zum 1. Oktober 2025 –  von den ernannten Personen besetzt werden. Noch nicht entschieden wurde über die Besetzung der Pfarreiökonominnen und -ökonomen. Diese Führungskräfte werden die Verwaltung und Finanzen der künftigen Pfarrei verantworten. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine neu geschaffene Leitungsposition im Rahmen der Kirchenentwicklung 2030, wobei die entsprechenden Bewerbungsverfahren aktuell noch laufen. Die Stellenvergabe läuft bis zum Frühjahr 2025. Dann werden die künftigen Leitungsfunktionen besetzt sein und sind gut vorbereitet für die Errichtung der 36 neuen Pfarreien.